Salerner

Großrahmiges Sportpferd im Typ des englischen Halbblüters. Gut mittelgroßer, edler Kopf, gerade oder leicht geramst. Meist korrekter, leicht geschwungener Hals, der einer langen und schrägen Schulter entspringt. Deutlich markierter Rist, gute Gurttiefe, genügend Breite. Kompaktes Mittelstück, manchmal mangelhafte Nierenpartie. Kräftige, leicht abfallende Kruppe, lang und gut bemuskelt, tiefer Schweifansatz. Stabiles Fundament, korrekte Gelenke und harte Hufe, wenig Behang. Etwas eckige Gesamterscheinung, dien einen "hochbeinigen" Eindruck hinterlässt. Gute, fördernde Aktion in allen Gangarten, bedeutendes Springvermögen. Alle Grundfarben. Größe zwischen 162 und 170 cm Stockmaß.

Geschichte

Eine gelungene Kreuzung zwischen alt-italienischem Blut und orientalischem und englischem Edelblut. Im ehemaligen Staatsgestüt Persano wurde seit dem 18. Jahrhundert auf Neapolitaner Basis gezüchtet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kreuzte man mit wechselndem Erfolg Orientalen ein. Bessere Resultate brachten englische Voll- und Halbblüter, durch sie wurde der früher Persano und nunmehr Salerno genannte Schlag zur brauchbaren Kavallerie-Remonte und zum begehrten Karossier. 1972 wurde Persano aufgelöst, es bestehen aber einige bedeutende Privatgestüte, wie das von Morese, wo u.a. die Spitzenpferde Posillipo (Goldmedaille Einzelspringen Olympische Spiele 1960), Merano und Fiorello gezogen wurden, die unter dem italienischen Springreiter Raimondo d'Inzeo äußerst erfolgreich waren.

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