Burgunder

Im Gebiet des alten Burgund gab es offenbar eine heimische, kräftige Pferderasse von mittlerer Größe. Sie wurden als schweres Schlachtross und als Arbeits-, Pack- und Zugpferde eingesetzt. Der Noriker dürfte der ursprünglichste Nachfahre sein, ebenso wie der Haflinger, bei dem burgundischer Einfluss im Mittelalter erwähnt wird. Die Blondfuchsfarbe geht auf Burgunder zurück, die sie mit ihrem Einfluss vielen Rassen rund um die Alpen weitervererbt haben. Dazu gehören: Haflinger, Schwarzwälder Fuchs, Oberländer, Muraközi, Italienisches Kaltblut, evtl. auch Comtois, bei dem die Blondfuchsfarbe vorherrscht. Ein direkter Nachkomme ist auch das Auxois-Zugpferd, das eng mit dem Comtois verwandt ist. Er wird im Doubs Departement gezüchtet.

Im 19. Jahrhundert wurde der Bourguignon mit Percherons und Ardennern gepaart, so daß es nun ein schweres Kaltblut mit mächtigem Hals und gespaltener Kruppe ist. Die Größe liegt bei 155 bis 160 cm. Die heutigen Nachkommen werden hauptsächlich als Rotschimmel gezüchtet, die besonders gefragt ist.

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