Burenpferd

Das Burenpferd wird in Südafrika gezüchtet. Es ist ein nicht zu großes Warmblutpferd, das Reitpferd der Buren, die aus den Niederlanden einwanderten und heimische mit den ihrigen sowie Vollblütern kreuzten.

Seine Geschichte ist eng mit den früheren Siedlern und den Holländern verbunden, die nach der Ankunft Jan van Riebeeck im Jahre 1652 das Kap in Besitz nahmen. Drei Phasen bestimmen die Geschichte des Burenpferdes.

In der ersten Periode wurden Persische Araber genauso importiert, wie Pferde aus Java und Spanien. In der zweiten Periode, im 19. Jahrhundert, wurden vor allem flämische Hengste aus den Niederlanden, Hackneys, Norfolk Trotter und Cleveland Bays eingezüchtet. Nach dem Großen Burenkrieg wurde mit den Resten des Pferdebestandes ein Zuchtbuch gegründet und Pferde, die nicht dem gewünschten Typ entsprechen, werden streng ausselektiert.

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