Arravani

Arravani nennt man die Gangpferde-Rasse aus dem griechischen Peloponnes und ihren Tölt. Die Bergponys wurden im Laufe der Geschichte von ägyptischen Araber, Medern, griechischen Thessaliern, römischen Pferden und türkischen Araber mit beeinflusst.

Töltende Pferde waren wegen des bequemen Reitens im antiken Griechenland sehr gefragt. In den Vergangenen jahrtausenden waren sie die Allzweckpferde der Bauern. Dazu zählte das Pflügen der Felder, der Lastentransport über steinige Bergpfade ebenso wie ihr Dienst als Reit- und Kuschpony. Mit dem Einzug der Motorisierten Fahrzeuge wurden sie allmählich überflüssig. Sie wurden als Fleischlieferanten nach Italien verkauft.

Es gibt noch kein Stutbuch, daher ist diese Regionale Rasse etwas inhomogen. Außer dem Tölt kommt auch der Pass bei ihnen vor. Etwa ein drittel des Bestandes von heute nur noch 200-300 Tieren in Griechenland sind Dreigänger. Die Rasse ist vom Aussterben bedroht. Ihr Erhalt wird inzwischen vom Griechischen Staat gefördert. In Deutschland bemüht sich die Interessengemeinschaft Arravani e.V. um die Zucht von töltenden Arravanis in Reitpony

Durch die Ausdauer der Rasse eignen sie sich zum Wander- und Distanzreiten. Auch zum Westernreiten, Englischreiten, sowie zum Gangpferdereiten in Tölt und Pass werden sie eingesetzt. Sie werden als Zugpferde vor kleinen Kutschen gebraucht.

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