Bardigiano

Diese Gebirgspferde sind in Italien in den nördlichen Appeninen beheimatet. Ihren Namen haben sie nach der Stadt Bardi im oberen Cedo-Tal erhalten. In den Zeiten der Völkerwanderungen sollen Belgische Pferde nach Norditalien (Bardi) gekommen sein, von denen sie abstammen sollen. Vermutlich sind sie auch mit den Aveligneser verwandt. Später wurde die Rasse durch das einkreuzen mit Araber veredelt. Während der beiden Weltkriege wurden die Bardigianos zur Maultierzucht eingesetzt und auch Haflingerhengste wurden eingekreuzt, so das kaum noch reinrassige Fohlen geboren wurden. Dadurch wurde der Bestand erheblich reduziert. Nach den zweiten Weltkrieg hat man vermehrt andere Pferderassen eingekreuzt. Das erwies sich als Fehler, den die Rasse verlor ihre charakteristisches Aussehen und ihre Stärken. 1972 bildete sich daher ein Komitee zum erhalt der Rasse und schafften es schließlich, den alten Typ wieder herauszuzüchten. Heute findet man die Bardigianos in dem Gebiet um Parma, in einem Teil der Toskana und in den Bergen der Region Emilia, Ligurien und Korsika.

Früher waren sie die Allzweck-Pferde der Bauern und wurde hauptsächlich als trittsichere Packpferde eingesetzt. Auch zur Fleischproduktion werden sie gezüchtet. Heute dienen sie als Tragetiere und Zugpferde vor leichten Kutschen. Auch als robuste Treckingpferde und Ponys für Kinder sind sie sehr beliebt.

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